Das Programm hat professionelle Gesundheitskompetenz in den Pflegeberufen zum Ziel. Diese umfasst nicht nur die Bereitschaft und Fähigkeit die eigene Gesundheit zu erhalten und zu fördern, sondern auch das eigene gesundheitliche Wissen auf individueller und organisatorischer Ebene im beruflichen Handeln umzusetzen. Rauchen spielt dabei als größtes vermeidbares Gesundheitsrisiko eine zentrale Rolle, insbesondere bei der Förderung der professionellen Handlungsfähigkeiten.
Seit 2016 nahmen bundesweit 21 Schulen für Gesundheitsberufe mit über 50 astra plus-Trainer:innen am Programm astra plus teil. Nicht alle Schulen sind aktiv geblieben, haben aber mit ihren wertvollen Erfahrungen zur Entwicklung beigetragen.
Die Effekte aus den Modellprojekten konnten seither in den Befragungsergebnissen weiter bestätigt werden.
- Die Dokumentation zeigen, dass gesundheitsförderliche Rahmenbedingungen an den Schulen entstehen.
- Die Motivation zur Teilnahme an den Rauchstoppangeboten gelingt: 50 % der Auszubildenden nehmen an den Rauchstoppkursen teil.
- Die konkrete Aufhörmotivation steigt von 28 % auf 36 % und ca. 15 % werden rauchfrei (Evalution 2020).
- Diejenigen, die rauchfrei wurden, nutzen mehr gesunde Stressbewältigungsstrategien, verglichen mit denen, die weiterrauchen
- Die astra plus-Schulen integrieren das Programm in das Schulcurriculum, und sichern so eine nachhaltige, partizipative Qualitätsentwicklung.
Seit September 2023 fördert die DAK-Gesundheit den Aufbau eines Netzwerks der astra plus-Schulen. Damit wurde eine gute Basis für die weitere Entwicklung des Programms „astra plus Gesundheitskompetenz“ geschaffen.
Übersicht zur Implementierung des Programms astra plus